
Eine warme Dusche vor dem Schlafen kann beim Einschlafen helfen
Einschlafen hängt eng mit der Körpertemperatur zusammen. Am Abend beginnt der Körper, Wärme aus dem Kern zur Haut zu leiten, besonders zu Händen und Füßen, und das leichte Absinken der Kerntemperatur ist Teil des Signals, das den Schlaf einleitet. Alles, was diese Wärmeabgabe unterstützt, kann das Einschlafen erleichtern, weshalb ein kühles Schlafzimmer meist hilft und ein heißer, stickiger Raum eher schadet.
Eine warme Dusche oder ein Bad wirkt paradox, arbeitet aber mit diesem System und nicht dagegen. Warmes Wasser zieht Blut in die Haut und weitet dort die Gefäße. Nach dem Duschen lässt diese stärkere Durchblutung Wärme schneller entweichen, sodass der Kern schneller abkühlt, als er es sonst täte. Eine Übersichtsarbeit fand, dass eine warme Dusche oder ein Bad mit etwa 40 bis 42 Grad, ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, die Einschlafzeit verkürzte und die selbst eingeschätzte Schlafqualität verbesserte.
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Kostenloses Training startenDas Timing ist entscheidend. Ein sehr heißes Bad direkt vor dem Hinlegen kann dich zu warm und unruhig zurücklassen. Ziele auf etwa 10 Minuten angenehm warmes Wasser und gib dir danach rund eine Stunde, um in gedämpftem Licht abzukühlen. Das ist besonders nach einem Abendtraining nützlich, wenn die Körpertemperatur ohnehin erhöht ist. Aus demselben Grund können warme Socken Menschen mit kalten Füßen helfen. Wer Herz- oder Blutdruckprobleme hat, sollte sehr heiße Bäder meiden und im Zweifel ärztlichen Rat einholen.
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